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27.03.2025 13:08 Uhr
Ein Stoß am Kopf führt häufig zu Kopfschmerzen, Benommenheit und Schwindel. Schwerere Schäden können Bewusstseinsstörungen und Koordinationsprobleme gefolgt von Übelkeit und Erbrechen sein, so Hott. „So einfach sich eine Beule am Kopf anhören mag, so umsichtig sollte man mit ihr umgehen und sie nicht auf die leichte Schulter nehmen", sagt der Apotheker.
Kopfverletzung: Symptome 24 Stunden beobachten
Alle Symptome, die über leichte Kopfschmerzen hinausgehen, können auf eine schwerere Schädigung hindeuten. Das kann von einer Gehirnerschütterung bis hin zum Schädel-Hirn-Trauma bei einem heftigen Aufprall reichen. In diesem Fall ist ärztliche Hilfe wichtig, betont Hott. Auch einfache Beulen sollten daher etwa für 24 Stunden beobachtet werden. Treten nachträglich Schwindel oder Erbrechen auf, muss auch noch Stunden nach dem Missgeschick ein Arzt aufgesucht werden.
Erste Hilfe: PECH-Regel befolgen
Für die erste Hilfe bei Stößen und Prellungen kann man sich an der PECH-Regel orientieren:
P wie Pause: Ausruhen und hinlegen!
E wie Eis (Kühlen): Die betroffene Stelle sollte sofort gekühlt werden – am besten mit einem in ein Tuch gewickelten Kühlpad, damit die Haut keinen Kälteschaden nimmt.
C wie Compression: Leichter Druck mit einer Kompresse hält das Kühlpad an Ort und Stelle und hilft gleichzeitig, Schwellungen und Blutergüsse zu verringern.
H wie Hochlagern: Bei einer Kopfverletzung bedeutet das, nicht gerade hinlegen, sondern am besten etwas erhöht auf ein Kissen. Sind andere Körperteile von der Prellung betroffen, können Sie diese auch hochlagern. Dadurch wird die Blutzufuhr und gleichzeitig auch Schwellungen und Schmerzen reduziert.
Zusätzlich können kühlende Gele mit Arnika, Beinwell oder Ringelblume helfen, die Schwellung schneller abklingen zu lassen.