SeniorenGesundheit

Rauchen: Für den Ausstieg ist man nie zu alt

13.06.2012 09:33 Uhr

Es lohnt sich immer, das Rauchen aufzugeben – selbst im hohen Alter. Dies haben deutsche Forscher vom Krebsforschungszentrum in Heidelberg herausgefunden.

Ältere Frau raucht.
Viele ältere Menschen denken, "Jetzt habe ich so lange geraucht, das Aufhören lohnt sich gar nicht mehr."
© yamix - Fotolia

Ihre Erkenntnisse aus einem Vergleich von 17 Studien mit über 60-Jährigen zeigen, dass aktive Raucher eher sterben als Nichtraucher. Dies lässt sich unter anderem damit erklären, dass Rauchen ein Risikofaktor für viele chronische Krankheiten, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs, ist. Doch auch für ältere Menschen gilt: Diejenigen, die es schaffen, sich endgültig von den Glimmstängeln zu verabschieden, leben länger. Zwar nicht so lang wie lebenslange Nichtraucher, doch reduziert sich die Wahrscheinlichkeit, früher zu sterben, von 83 Prozent bei Rauchern auf 34 Prozent bei Ex-Rauchern, berichten die Forscher in Archives of Internal Medicine.

Der Studienvergleich zeige, dass das Risiko, bald zu versterben, auch bei älteren Menschen mit der Zeit sinke, wenn sie das Rauchen aufgeben, schreiben die Wissenschaftler. Dies ist besonders interessant, denn viele unterliegen dem Irrglauben, dass sie schon zu alt seien und es sich nicht mehr lohne, mit dem Rauchen aufzuhören.

hh

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