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04.03.2025 10:42 Uhr
Ob gegen kalte Füße, Muskelverspannungen, Regelschmerzen oder bei einer Blasenentzündung: Wärmflaschen helfen bei vielen Beschwerden. Doch was viele nicht wissen: Auch Wärmflaschen haben eine begrenzte Lebensdauer. Wer sie zu lange nutzt, riskiert gefährliche Verbrühungen.
Mit der Zeit nutzt sich das Material von Wärmflaschen ab, informiert die Aktion „Das sichere Haus“ (DSH). Ganz egal, ob sie aus Gummi oder Kunststoff bestehen – durch häufigen Gebrauch, Hitze und äußere Einflüsse wie Sonnenlicht oder Reinigungsmittel kann das Material porös werden. Dadurch können sich kleine Risse bilden, die mit bloßem Auge oft nicht sichtbar sind. Wird dann heißes Wasser eingefüllt, kann die Wärmflasche plötzlich platzen und schwere Verbrennungen verursachen.
Wie lange sind Wärmflaschen haltbar?
Die Haltbarkeit einer Wärmflasche hängt von der Nutzung und der richtigen Pflege ab. Im Durchschnitt sollten sie jedoch nach zwei bis fünf Jahren ausgetauscht werden – selbst wenn sie äußerlich noch gut aussehen. Ein wichtiges Indiz ist das Herstellungsdatum, das auf der Wärmflasche eingeprägt ist. Es ähnelt einer TÜV-Plakette: In der Mitte steht das Produktionsjahr, beispielsweise „23“ für 2023. Ist Ihre Wärmflasche schon älter, sollten Sie sie überprüfen.