Gesund leben

Eiweiße machen nicht fett – zu viele Kalorien schon

05.01.2012 10:53 Uhr

Wer zu viel isst, nimmt zu. So viel ist sicher. Offensichtlich kommt es aber darauf an, was man isst. Viele machen auch Eiweiß für eine Gewichtszunahme verantwortlich. Einer Studie des Pennington Biomedical Research Center in Baton Rouge, USA, zufolge sind es aber nur die zusätzlichen Kalorien, die zu einer Zunahme des Körperfetts führen. Der Eiweißgehalt der Mahlzeit spielt demnach kaum eine Rolle.

Zwei Frauen am Buffet.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse hilft beim Kalorien-Sparen.
© DAK/Schläger

Die Wissenschaftler haben 25 gesunde Testpersonen zwischen 18 und 35 Jahren mit verschiedenen Diäten "gemästet": Die Mahlzeiten enthielten alle mehr Kalorien, als die Testpersonen eigentlich brauchten, und unterschieden sich nur im Eiweißgehalt. Eine Gruppe bekam eine Diät mit 5 Prozent Eiweiß, eine andere erhielt 15 Prozent Eiweiß und eine dritte Gruppe 25 Prozent Eiweiß.

Alle Testpersonen nahmen durch die Mahlzeiten zu, am wenigsten aber traf dies die Teilnehmer, die die eiweißarme Diät genossen. Allerdings stieg der Körperfettanteil in allen Gruppen gleichermaßen an. Den Forschern zufolge ist das ein Zeichen dafür, dass nur die zusätzlich aufgenommenen Kalorien zu einem Aufbau des Körperfetts führen, nicht aber die Menge des aufgenommenen Eiweißes.

KK

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